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Contender WM 2009 PDF Drucken E-Mail

Liebe Mitglieder,

 

für die, die es interessiert hier ein kleinen Bericht über die WM der Contender in Sonderborg/ Dänemark.

 

Es war aufregend.

Nach den Preworlds auf der Travemünderwoche fuhren wir direkt in einem Konvoi nach Daenemark.

In Travemünde gab es 5 Regatta Tage mit je 2 Wettfahrten.

wir hatten bis zu 7 Windstaerken, und Ostsee welle, was eine Menge Bruch bei den Booten gabt und eine Menge blauer Flecken bei mir. 

In Sonderborg gab es nach ein paar Trainingsrunde eine Vorregatta und am Montag gings dann los.

Das war alles sehr neu für mich mit 120 Booten in 2 Gruppen zu starten. Ein echtes Gedrängel an der Linie. Aber es lohnt sich, Training ist alles. Immer wieder raus aufs Wasser.

Der Montag fing schlecht an. Wir hatten mittelmäßigen Wind und ich habe den ersten Start echt verhauen. Gestartet wird immer in zwei Gruppen, also 60 Starter pro Gruppe.

Nach dem Start war ich echt in einem Haufen Abwinden gefangen und konnte mich auf der Kreuz nur schwer nach vorne arbeiten. Gesegelt wurde immer Dreieck Banane Zielkreuz, was drei Amwindkurse ausmacht bei denen ich ganz gut bin.

Nun ja 53 Platz im ersten Rennen, da machte sich Ernüchterung breit.

zweites Rennen 40 Platz ging schon besser.

Nächster Tag

einmal 25, Große Freude, einmal 40, war ok 

Am dritten Tag der Ausscheidungen einmal 53 ( oh gott oh gott) und einmal 40.

Dann wurden die Gruppe wieder geteilt, die besten 60 ( Goldfleet) fuhren gegeneinander und die 2ten 60 in der Silverfleet.

Die Goldfleet war nie in Reichweite für mich. Zuviele Ex Welt Europa Deutsche und Landesmeister aus der ganzen Welt die schon seid 10 bis 20 Jahren dabei sind und die Segelgene mit der Muttermilch aufgesaugt haben.

Dann die Final Läufe.

Morgens 6 Windstärken beim Start 7-8, Masten brechen Segel Reißen Startverschiebung. An diesem Tag gibt es keine Wettfahrt.

Letzter Tag es sollte drei Fahrten gesegelt werden.

 Guten Start gehabt, konnte einige Zeit neben dem kommenden Weltmeister hersegeln, aber nur eine Zeit lang.

2o Platz im ersten Rennen. die Laune steigt.

Zweite Wettfahrt der Wind dreht auf, konstante 6, echte Arbeit im Trapez Kurze hohe Wellen, beim Amwindkurz knallen die Boote in die Wellen, Boote fallen mit Schaden aus. Auf den Halb und Vorwindkursen taucht mein Boot tief n die Wellen und verschwindet kurz komplett unter Wasser, auch das war neu für mich, gibt es so auf dem Cossi nicht. Wir kentern viel bei den Halsen, sehr viel Wind.

Beim letzten Amwindkurs bin ich noch 15. Wir rasen zu Dritt auf die Ziellinie  zu, ich auf Backboard Bug die anderen auf Steuerboard, ich bin einen Meter vor Ihnen und will einen Aufschießer fahren um mich über die Linie zu schupsen und falle dabei ins Wasser. Sie ziehen vorbei. 17 Platz.  Ich bin völlig fertig, die Dritte schaffe ich nicht mehr.

Langsam fahr ich zurück der Wind dreht weiter auf.

 

Insgesamt bin ich 25 in der Silverfleet geworden ca 78 igster insgesamt von 120 Booten. Für mich ok angestrebt waren die Top 100.

 

Fazit.

 

Wer segeln lernen will muß sich in das Getümmel von Großregatten werfen, man bekommt äufters was auf die Klappe, entweder vom Wetter oder von den abgezockten alten Hasen.

Aber der schönsten Anblick war in Travermünde als ich nach 7 Windstärke und Blauen Flecken wie ein geprügelter Hund mit zerissenem Segel langsam in den Hafen kreuzte standen alle inkl. zukünftiger Weltmeister am Hafen und haben gewartet bis auch wirklich alle sicher im Hafen waren. Ein großartiger Haufen Segler.

 

Wir werden einige von Ihnen im Mai nächstes Jahr sehen. ca 60-70 werde es wohl werden.

 

Freue mich auf Eure Hilfe.

 

Grüße Joerg

 
Wetter

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